Siberian Husky

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Kraftvoll und relativ geringes Gewicht: Der Husky

Der Siberian Husky – oder auch kurz Husky –  besitzt einen kompakt gebauten und damit auch starken Körper. Die Schnauze ist spitz mit einer je nach Abhängigkeit von der Fellfarbe unterschiedlich gefärbten Nase. Der Husky hat mittelgroße sowie ovale Augen, die etwas weiter auseinanderstehen. Die Augenfarbe variiert zwischen blau, braun und gelb. Das Augenpaar kann dabei auch unterschiedlicher Färbung sein. Die stehenden und dreieckigen Ohren sind ein markantes Erkennunsgmerkmal des Huskies. Mit dem dichten Fell weist der der Husky noch ein weiteres typisches Charakteristikum auf. Dieses hat zwar eine mittlere Länge, ist aber recht dick und schützt den Hund bei Temperaturen bis zu -60° C. Das Fell kann sehr vielfarbig sein und reicht im Sprektrum von schwarz bis weiß. Am häufigstn sind für den Husky die Farben grau, weiß, silber, grau, wolf-grau oder zobel.

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Husky: Verspielt, liebevoll und viel Bewegungsdrang

Der Husky ist ein liebevolles, sanftes und verspieltes Wesen. Er bleibt sehr fügsam und hat in der Regel ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Deshlab bevorzugt der Husky ein Leben im Rudel. Meist legen Huskies einen entspannten Charakter an den Tag und können gut mit Kindern und Fremden umgehen. Sie haben viel Energie, die kontrolliert und auch abgebaut werden muss. In seinem innersten ist der Husky ein Arbeitshund, besser gesagt ein Schlittenhund, der es gewohnt ist gefordert zu werden und zu laufen. Deshalb drängt es den Husky fast immer nach körperlicher und geistiger Bewegung. Bekommt er diese nicht, kann er sehr destruktiv und zerstörerisch werden.  Daher ist auch beim Husky eine konsequente Erziehung mit ruhiger Hand und Geduld von Nöten, denn mitunter kann er schwierig zu trainieren sein, wenngleich er auch intelligent und wissbegierig bleibt. Wenn er beim Rudelführer schwächen erkennt, wird der Husky diesen für seinen Vorteil zu nutzen versuchen. Auch eine gewisse Eigenwilligkeit wird dem Husky nachgesagt. Ein Husky neigt aus seinem naturell heraus zum Heulen und langweilt sich schnell, wenn er nicht genug gefordert wird. Er benötigt einen Halter,  der viel in Bewegung ist.

Unternehmen Sie mit dem Husky am besten lange Spaziergänge. Wandern oder joggen Sie mit ihm. Der Husky ist es jedoch gewohnt bei eher niedrigeren Temperaturen gehalten zu werden. Bei größerer Wärme vermeiden Sie am besten übermäßige Bewegung und spenden ihm viel Schatten und ein kühles Plätzchen zum Ausruhen. Ein Husky kann in der Wohnung gehalten werden, allerdings nur, wenn er entsprechend mit Agilität und Aktivität ausgelastet ist.

Husky – Arbeitshund auch unter widrigen Bedingungen

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Perfekter Schlittenhund: Husky

Der Husky hat seinen Ursprung im nördlichen Sibirien. Dort wurde er jahrhundertelang als Arbeitshund beim Nomadenvolk der Tschtschuken eingesetzt. Der Ursprünge des heutigen Rassentandards beginnen Anfang des 20.Jahrhunderts. Inspiriert durch den russischen Pelzhändler William Goosak, der 1908 völlig überraschend mit seinem von recht kleinen Hunden geführten Schlitten ein Schlittenrennen in Alaska gewonnen hatte, begann der Musher (Schlittenhundeführer) Leonhard Sappala mit der Hundezucht und legte die Basis für den Husky.

Der Husky zeichnet sich trotz des recht geringen Gewichts durch große Ausdauer und Robustheit aus. Dies ermöglicht es ihm auch unter härtesten klimatischen Bedingen große Leistungen zu vollbringen. Gerade zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete der Husky als Rasse die Grundlage für das Postwesen in Alaska, denn viele Ortschaften waren nur mit dem Hundeschlitten zu erreichen. Das bekannte Hundeschlitten-Rennen „Iditarod“ erinnert auch heute noch an diese Epoche. Sehr populär wurde der Husky im Jahre 1925, als viele von Huskies gezogenene Schlitten unter Zeitdruck Serum in die Stadt Nome (Alaska) transportierten, um die dort ausgebrochene Diphterie-Epidemie zu bekämpfen.

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