Boxer

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Boxer – Klassisches Profil

Der Deutsche Boxer – oder kurz Boxer – ist ein kräftiger, mittelgroßer Hund. Typisch für den Boxer ist die kurze und stumpfe Schnauze auf der eine schwarze und große Nase sitzt. Auffällig ist beim Boxer der Unterbiss des Unterkiefers, ähnlich der einer Bulldogge, wenngleich dieser hier nicht so ausgeprägt. Die ausdrucksstarken Augen sind dunkelbraun und stehen recht weit auseinander. Die Ohren des Boxers haben einen hohen Ansatz am Kopf und fallen in dreieckiger Form herab. Dabei drehen sie sich meist leicht nach vorne. Bis zum Kupierverbot In Europa wurden auch beim Boxer die Ohren gekürzt und dann spitz nach oben getragen. Der Schwanz wurde ebenso kupiert und als kurzer Stummel getragen. Heute ist er lang und bildet in etwa die Fortsetzung der Rückenlinie.

Insgesamt ist der Köperbau quadratisch. Der Boxer entpuppt isch dabei als echtes Kraftpaket. Dies ist an der muskulösen Halspartie sowie an den kraftvoll wirkenden Beinen deutlich erkennbar. Der Boxer hat ein kurzes und glattes Fell. Dieses erstrahlt in den Regel in rehfarben, gestromt odr Mahagoni. Die Schnauze ist dabei mitunter schwarz eingefärbt. Weiße Markierungen auf dem Fell kommen dabei durchaus häufiger vor. Auch rein weiße und schwarze Boxer sind keine Seltenheit, entsprechen aber nicht dem Rassestandard.

Boxer in Deutschland gezüchtet

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Boxer: Bullenbeißer, Bulldogge und Mastiff als Urväter

Die Zucht des Boxers begann im 19. Jahrhundert in Deutschland. Als Grundlage wurden offenbar Mastiffs, Brabanter Bullenbeißer sowie Bulldoggen verwendet. Die ersten gezüchteten Boxer, die noch nicht dem heutigen Standard entsprachen, wuren für Hundekämpfe, die Stierhatz, zum Karrenziehen oder als Treibhunde verwendet. Damit erfüllten die ersten Boxer offenbar ein ähnliches Anforderungsprofil wie ihre Vorfahren. Erst ab 1904 wurde ein Rassestandard vom Boxer-Klub in Deutschland festgelegt, der auch heute noch für diesen zuständig ist. Der Name entstammt aus dem Münchener Begriff „Bierboxer“, den Gastwirte und Metzger für diese Rasse zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwendeten. Heute findet der Boxer in erster Linie als Familienhund seine Bestimmung. Doch er kann auch gut zur Bewachung und als Schutzhund eingesetzt werden.

Boxer – Neugierig und verspielt

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Boxer – Immer zum Spiel bereit

Der Boxer ist ein neugieriger und zum Teil übermütiger Zeitgenosse, der auch im hohen Alter nichts von seiner Verspieltheit verliert. Er strotzt nur so vor Energie und ist dabei dennoch ein liebevoller Hund, der aufgrund seiner Intelligenz bereit ist eifrig und schnell zu lernen. Der Boxer hat eine enge Beziehung zu seiner Familie und verhält sich dieser gegenüber sehr loyal. Zudem zeichnet sich der Boxer bdurch seinen freundlich-liebevollen Umgang mit Kindern aus. Ein gut sozialisierter Boxer kann mit anderen Haustieren oder landwirtschaftlichen Tieren wie Katzen, Nagetieren oder Hühner zusammengehalten werden. Doch ratsam ist es eher nicht, denn mit dem Boxer kann hin und wieder auch einmal das verspielte, bisweilen auch alberne, Temperament zu sehr durchgehen.

In der Natur des Boxers liegt es seine Familie zu beschützen. Bekannte Besucher werden freudig begrüßt, gegenüber Fremden bleibt er zunächst etwas mißtrauisch. Der Boxer ist immer daran interssiert zu arbeiten, vor allem aber zu spielen. Daher brauchen Boxer eine Menge konsequente menschliche Führung. Dazu gehört ein ausgedehnter täglicher Spaziergang zur körperlichen Bewegung mindestens genauso, wie die mentale Herausforderung. Ein Spiel mit dem Ball oder andere kleine Übungen können dem Boxer eine Menge Spaß bereiten. Bekommt er dies nicht, besteht die Gefahr, dass der Boxer sehr unausgeglichen und angespannt wird. Zu demütige Hundebesitzer werden möglicherweise von ihrem Boxer als Rudelführer nicht ernstgenommen und akzeptiert. Dann kann der Boxer ein Verhalten an den Tag legen, dass für den Hundehalter als zu ungestüm, stur, schwer kontrollierbar bis hinterhältig wahrgenommen wird.

Deshalb sollten Sie mit der Erziehung des Boxers schon im Welpenalter beginnen, um Fehlverhalten, bespielsweise das beliebte Anspringen des Menschen, schon früh zu unterbinden. Zeigen Sie dem Boxer mit gutmütiger, aber konsequenter Ausbildung, dass der Mensch der Rudelfüher ist. Der Boxer wird sich bereitwillig unterordnen und seine Aufgabe im Familienverband finden, wenn er den Mensch als höherrangig akzeptiert.

Der Boxer ist für seinen Mut und seinen Bewegungsdrang bekannt. Daher geben Sie auch gute Schutz- sowie Wachhunde ab und bleiben bis ins hohe Alter hinein sehr agil. Boxer können problemlos in der Wohnung gehalten werden und sind dort recht aktiv. Optimal wäre noch ein Hof oder Garten.

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