Beagle

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Beagle im Gras

Der Beagle ist ein kleiner robuster Jagdhund. Der Körper ist quadratisch gebaut, während der Schädel ziemlich lang und dabei leicht gewölbt erscheint. Die Schnauze des Beagle ist dabei gerade und von mittlerer Länge. Die Augen sind groß und entweder braun oder haselnussbraun. Der Beagel hat recht breite und große Ohren die nach unten hängen. Die Rute ist mäßig hoch und rollt nie über den Rücken. Das Fell ist in etwa mittellang und leicht zu pfelgen. Der Beagle kommt mit unterschiedlichen Färbungen seines Fells daher: Dazu zählen zitrone, schwarz, braun, rot, weiß oder orange. Charakteristisch für Beagles ist das klare und deutliche Heulen, wenn sie jagen.

Herkunft des Beagles

Die ersten Beagles stammen wohl aus dem 16. Jahrhundert. Englische Jäger züchteten sie speziell für die Jagd auf Kaninchen, Hasen, Fasane oder Wachteln. Für die Kreuzung zum Beagle wurden urpsrünglich wohl Harrier-Hunde und andere Arten von englischen Jagdhunden verwendet. Der Beagle kann entweder allein oder mit mehreren anderen Hunden zusammen seine Aufgaben bei der Jagd verrichten. Der Ursprung des Namens ist nicht eindeutig nachgewisen. Einserseit könnte sich „Beagle“ aus dem franzöischen Begriff „be’geule“ ab, was soviel heißt wie aus der „Kehle kläffen“. Anderserseit könnte sich die Bezeichnung auch aus dem französischen Wort „beigh“ ableiten, das in etwa den Zustand „klein“ umschreibt.

Der Beagle und sein Wesen

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Beagle: Ausgeprägter Jagdinstinkt

Der Beagle ist meist ein liebevoller und sanfter Zeitgenosse, der jeden mit einem freudigen Schwanzwedeln begrüßt. Er zeichnet sich durch Geselligkeit, Mut und Intelligenz aus. Deshalb verträgt sich der Beagle sehr gut mit Kindern und ist somit auch als Familienhund tauglich. Auch mit anderen Hunden kommt der Beagle meist gut aus, sollte jedoch nicht mit anderen Haustieren alleine gelassen werden, denn sonst besteht Gefahr, dass sein Jagdinstinkt geweckt wird.

Der Beagle ist gemeinhin etwas stur und erfordert in der Erziehung ein wenig Geduld. Wichtig ist auch hier, dass Sie als Mensch den Rudelführer geben und dem Beagle seinen hohen Bedarf an Auslauf gönnen, damit der Vierbeiner auch entsprechend ausgelastet wird. Mit zunehmend geglückter Erziehung wird der Beagle seinem Wesen immer ruhiger. Um seinen Spiel- und Jagdtrieb zu befriedigen, können Sie gerne Duftspiele als Simulation der Jagd einsetzen. Ein Beagle kann durchaus in der Wohnung gehalten werden, sollte aber parallel am besten in einem Garten, einem Hof oder beim Spaziergang in der freien Natur seine Neugier und sowie seine Grundaktivität ausleben dürfen.

Der Beagle hat übrigens kein gewöhnliches Bellen. Seine Geräusche klingen eher nach einem lauten Schreien oder Heulen. Beagles sind in Ihrem Wesen sehr neugierig und haben als Meutehunde eine Tendenz ihrer Nasen zu folgen. Wenn sie die Fährte auf einen Geruch aufnehmen, können sie der Spur beharrlich folgen. Bei dieser starken Fokussierung überhören sie schon einmal das Kommando des Rudelführers. Falls dies geschieht, sollten Sie darauf achten, möglichst in der Nähe des Hundes zu sein, um ihn wieder zurückzuholen. Führen Sie den Beagle in solchen Situationen am besten immer an der Leine.

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Der Beagle Bedarf viel Bewegung

Wie alle Hunde können auch Beagle bei mangelnder Erziehung, ungenügendem sozialem Kontakt mit anderen Hunden oder Menschen eine ganze Reihe von fehlerhaften Verhaltensweisen entwickeln. Dazu zählen das Übernehmen der Führerschaft, obsessives Bellen, Schnappen sowie Beißen. Wenn jedoch die Instinkte eines Beagle erfüllt werden, ist mit derlei Verhalten nicht zu rechnen.

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