Pudel

grosspudel

Pudel: Großpudel

Pudel ist eher eine allgemeine Bezeichnung für eine Gruppe von Hunden. In Deutschland kennt man im Wesentlichen die Untergruppen Großpudel (Königspudel), Kleinpudel, Zwergpudel und Toypudel. Alle diese Pudel unterscheiden sich lediglich in Ihrer Größe. Das Wesen und das äußerliche Erscheinungsbild weichen hingegen kaum voneinander ab. Der Pudel hat einen quadratisch gebauten Körper, ist etwa gleich lang wie hoch, und hat einen leicht abgerundeten Schädel. Davor steht eine lange gerade Schnauze, die leicht spitz zuläuft. Die Augen stehen etwas weiter auseinander und sind meist schwarz oder braun. Die Ohren sind lang und hängen flach am Kopf herab. Auffällig ist der hochgetragene Schwanz. Als bekanntestes Charakteristikum fällt das gekräuselte bis leicht zottelige Fell ins Auge, das sowohl in den Farben schwarz, blau, silber, grau, creme, apricot, rot, weiß oder braun auftreten kann.

Pudel – Sehr alte Hunderasse

Kleinpudel

Pudel-Unterart: Kleinpudel

Die Ursprünge des Pudels reichen wohl nachweislich mindestens bis ins 1. Jahrhundert zurück und gehört damit zu den ältesten Hunderassen. Zumindest lassen Darstellungen auf relief diesen Schluss zu. Im 15. Jahrhundert wurde der Pudel auch häufig auf Bildern von königlichen Herrschaften oder Würdenträgern im westlichen Europa  mit portraitiert.  HIer zeigtr sich dann auch der Wandel von einem ursprünglichen Apportier- und Jagdhund, hin zu einem Gesellschafts- oder Begleithund. Die Urprünge der Pudel sind nach wie vor im Unklaren. Sicher ist offenbar nur, dass der Pudel ein Nachfahre der mittlerweile ausgestorbenen französischen Wasserhunde ist. Der Name leitet sich aber wohl vom altdeutschen Begriff puddeln (im Wasser planschen) ab. Dennoch wurde Anfang der des 20.Jahrhundert Frankreich als Ursprungsland des Pudels festgelegt. In diesem Zeitraum waren die Pudel lediglich auf die Groß- und Kleinpudel beschränkt. Erst nach und nach kamen mit dem Toypudel und dem Zwergpudel, der mittlerweile in Deutschland von allen Pudelarten die größte Verbreitung hat, weitere Unterarten hinzu.

Der Pudel ist ein stolzer Hund mit viel Anmut. Dabei ist auch gutmütig, angenehm und bisweilen fröhlich. Der Pudel wird als intelligent und leicht trainierbar eingeschätzt. Somit gilt er auch als optimaler Familienhund. Die größeren Pudel sind meist ruhiger und entspannter als die kleineren Varianten. Doch auch diese benötigen Beschäftigung und Auslastung, sonst können sie nervös werden. Der Pudel ist sehr auf Stimmen sensibilisert und erkennt häufig schon an der Tonlage die Stimmung des Herrchens. Zur Erziehung benötigt der Pudel einen charakterlich starken und durchaus strengen Besitzer, der Disziplin vom Pudel einfordert, aber nicht zu übermäßig seine Autorität versprüht. Schnell stellt sich der Pudel auch mit Fremden gut und zeigt seine Freundlichkeit auch gegenüber Kindern. Mit anderen Hunden verträgt er sich meistens recht gut.

Zwergpudel

Zwergpudel

Um Trennungsängste und anderes probelmatisches Verhalten zu vermeiden, sollten Sie den Pudel nicht allzulange alleine lassen oder ihn aber in ein Rudel integrieren. Tägliche Spaziergänge sorgen auch beim Pudel für Auslastung und Energieabbau.Trotz der langen Haare verlieren Pudel wenig davon aus dem Fell, schuppen nicht und sind daher besonders gut als Hunde für Allergiker geeignet. Pudel kann man sehr gut zum Apportieren, für Agility, als Wachhund oder als zum Zeigen kleiner Tricks einsetzen.

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