Malteser

malteser

Malteser: Lebhaft und temperamentvoll

Der Malteser ist ein robuster, kleiner Hund mit recht seidigem Haar. Sein kompakter Körper wirkt fein, aber dennoch stabil. Der Malteser hat eine tiefsitzende Brust und sein Schädel weist eine leichte Rundung auf. Die tiefhängenden Ohren liegen eng am Kopf an und sind mit viel Fell überzogen. Hingegen sind die Augen der Malteser recht groß, rund und schwarz. Das Fell hat einen leicht seidigen Einschlag und ist meist weiß, zumindest aber schimmern die langen Haare elfenbeinfarben. Wenn die Haare über einen längeren Zeitraum nicht geschnitten werden, hängt das Fell der Malteser bis auf den Boden herab. Die Haare sind dabei aber nicht ganz glatt, sondern leicht gewellt. Ideal ist es jedoch, einen kürzeren Harrschnitt zu bevorzugen, um den Aufwand für die Haarpflege zu reduzieren.

Ursprung der Malteser

Der Malteser verdankt seinem Namen der ersten nachgewisenen offiziellen Anerkennung als Rasse, nämlich der Insel Malta. Die Rasse wurde zunächst möglicherweise auf der Basis von Pudeln und Miniatur-Spaniel in Italien gezüchtet. Besonders in finanziell-elitären Kreisen und unter Adeligen waren Malteser sehr beliebt. Frauen trugen die kleinen Hunde auf Ihren Ärmeln und ließen sie auch im Bett oder auf dem Sofa schlafen. Im Mittelalter sorgten Kreuzritter bei Ihrer Heimkehr für eine Verbreitung der Malteser in Großbritannien. Denn sie brachten die kleinen Hunde aus dem Mittelmeer-Raum in die Heimat für ihre Familien mit.

Malteser – Verspielt und lebhaft

Der Malteser ist ein verspielter, lebhafter und temperamentvoller kleiner Hund. Er ist zudem sehr sanftmütig, sowie vertrauensvoll. Er schenkt dabei seinem Herrn vollste Aufmerksamkeit und lässt sich sehr gut trainieren. Seine Intelligenz hilft ihm, auch schnelle kleine Tricks zu erlernen. Er wird schnell laut bei für ihn verdächtigen Geräuschen und ist damit auch als Wachhund geeigent.

malteser_2

Malteser: Gerne draußen

Malteser spielen gerne im Freien und vertragen sich in der Regel, bei sachgemäßer Erziehung, auch mit anderen Hunden gut. Allerdings sollten Sie ihn nicht vom Tisch füttern, dies kann zu einem penetranten Verhalten führen. Daher sollten Sie wie bei anderen kleinen Hunden auch eine konsequente Erziehung an den Tag legen und dabei ihren Malteser, sei er auch noch so süß, wie einen Hund und nicht wie einen Menschen behandeln. Erst dann kann er ein ausgelichener Malteser werden, der keine Aggressionen oder Verhaltensweisen anderer respektloser Hunde zeigt.

Ersticken Sie schon den Keim im Ansatz, wenn Ihr Malteser versuchen sollte, die Rudelführerschaft zu übernehmen. Gerade dies kann zu unterschiedlichen Ausprägungen von Verhaltensproblemen führen. Eine Überbehütung und zu starkes Verwöhnen kann bspw. schnell in Neid gegennüber Besuchern enden. Oder aber es kommt zu Trennungsängsten oder obsessivem Bellen: Keine typischen Verhaltesnweisen der Malteser, sondern eher die Folgen fehlerhafter Erziehung.

malteser_3

Malteser auch im Alter noch aktiv

Einen Malteser können sie ruhigen Gewissens in einer Wohnung halten, sollten aber nicht dem Irrglauben unterliegen, er bräuchte keinen Auslauf. Spaziergänge in Kombination mit Spielmöglichkeiten in Garten oder Hof sind das ideale Ablenkungs- und Beschäftigungsprogramm für einen Malteser. Denn beim Malteser müssen sowohl der Spieltrieb als auch der Laufdrang gleichemaßen befrieidgt werden. Auch im hohen Alter bleibt der Malteser dabei ein aktiver Hund.

Schlagwörter: , , , , , ,