Chihuahua

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Langhaariger Chihuahua

Kaum größer als ein Spielzeug erscheint der Chihuahua, dessen Körper etwas länger als hoch ist. Der Kopf weist dabei eine Apfelform auf. Der Chihuahua besitzt eine kurze, spitze Schnauze. Die runden Augen sind im Verhältnis zum Kopf recht groß und stechen leicht hervor. Die Augenfarbe schwankt zwischen dunkel sowie Rubin und kann bei weißeren Chihuahuas etwas heller ausfallen. Die Ohren sind ebenfalls recht überdimensioniert und abstehend. Der Chihuahua trägt seine Rute meit über dem Rücken in einer gebogenen Linie. Der Rassestandard lässt dabei alle Fellfarben von rein weiß bis schwarz und Kombinationen mit Markierungen zu.

Chihuahua – Kleinste Hunderasse der Welt

Der Chihuahua ist die wohl älteste Rasse auf dem amerikanischen Kontinent und die kleinste Hunderasse der Welt. Er stammt aus Mexiko und wurde nach einem Bundesstaat benannt. Die Urväter des Chihuahuas sind nicht eindeutig geklärt. Der Chihuahua wurde wohl schon über Jahrhunderte als heiliger Hund von Priestern und und Prinzessinen in indianischen Kulturen verehrt. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hin entdeckte die westliche Kultur den Chihuahua als Begleithund und züchtete ihn gezielt auf die heute bekannte Art hin.

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Chihuahua – Kleinste Hunderasse der Welt

Der Chihuahua gilt als mutig, lebendig und ein wenig abenteuerlich. Dabei genießen sie jede Zuneigung, die sie vom Menschen erhalten. Ein Chihuahua kann auch ohne menschliche Führung recht willensstark sein. Gegenüber ihren Besitzern sind sie sehr loyal und können zu ihnen eine enge Bindung aufbauen. Mitunter kann es jedoch aufgrund des Charakters schwierig sein den Chihuhua zu trainieren, doch mit einer konsequent-sanften Führung kommt die Intelligenz und ihre Lernbereitschaft schnell zum Tragen.

Wichtig ist, dass Sie den Chihuahua auch wie einen Hund behandeln. Denn durch seine Größe neigen viele Besitzer oder Familien diesen kleinen Hund zu verniedlichen und ihn eher als Baby zu betrachten. Dabei neigen sie dann zu einem zu strak schützenden Umgang mit dem Hund, der beim Chihuahua ein fehlerhaftes Sozialverhalten wie Dominanz u. ä. heraufbeschwört. Auch beim Chihuahua besteht schließlich die Gefahr des Kleinen-Hund-Syndroms. Gestatten Sie also auch dem Chihuahua keine Verhaltensweisen, die sie beim großen Hund auch nicht erlauben würden.

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Schwarzer Chihuahua mit kurzem Fell

Übernimmt der Chihuahua schließlich doch die Führung im Familienverband, kann dies zu einem Verhalten wie Eifersucht oder Aggeression führen. Fremde Personen wird der Chihuahua dann  als äußerst suspekt einschätzen. Auch gegenüber Kindern kann der Chihuahua dann mitunter Fehlverhalten zeigen. Entscheiden Sie sich nur für einen Chihuahua, wenn Sie diesen auch als Hund akzeptieren und so behandeln. Unterliegen Sie auch nicht der Fehleinschätzung, dass ein Chihuahua keinen Auslauf benötigt. Der Chihuahua braucht ebenfalls Bewegung wie jeder andere Hund mehr oder weniger auch. Wie bei einem großen Hund sollten Sie auch hier einen größeren Spaziergang am Tag unternehmen und den dem Chihuahua nebenbei bei auch noch mentale Stimulation geben. Chihuahuas, die psychisch nicht gefordert werden, können schnell schnippisch und zickig werden.

Der Chihuahua kann gut in der Wohnung gehalten werden, braucht aber auch ein wenig Platz. Ideal wäre ein Garten, indem Sie spielen und toben können. Doch dies
ist kein absolutes Muss.

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